Dienstag, 3. Mai 2011

Speichenbruch in der Werkstatt

Am Samstag konnte ich mein repariertes Velo beim Velomech abholen. Bei den Testfahrten am Wochenende - mit 25 kg Gepäck - kamen allerdings komische, knarzende Geräusche vom Hinterrad.

Also ging's heute nochmals zum Velomech. Er hat einige Speichen etwas angezogen und dann: Peng! Speichenbruch. Eine genaue Untersuchung der Speichen zeigte, dass es um deren Zustand allgemein nicht sehr gut bestellt war. Das Nachziehen hatte nur ausgelöst, was mir wahrscheinlich auf meiner Radtour unterwegs irgendwo passiert wäre...

Was nun? Nun, Fateba wäre nicht Fateba, und Köbi wäre nicht der beste Velomech von Winterthur, wenn er nicht eine Lösung für mein Problem gehabt hätte. Er war strikt dagegen, eines der maschinell vorgefertigten Laufräder (die sie im Laden an Lager gehabt hätten) zu verwenden ("ungeeignet für Liegeräder, zu wenig robust").

Köbi bestand darauf, mir heute Abend, nach Feierabend, eigenhändig ein neues Laufrad zu bauen. Von Hand eingespeichte Laufräder sind zwar teurer, aber viel robuster als ihre maschinell gefertigten Pendants. Ich freue mich schon auf mein Qualitäts-Laufrad "made in Winterthur" (etwas Gratis-Werbung an dieser Stelle muss einfach sein). Danke Köbi.

So werde ich morgen nochmals nach Winterthur fahren, um mein Velo abzuholen. Und dann gehts nach Basel und von dort aus mit dem Nachtzug nach Prag. Zuerst jetzt aber noch Wäsche waschen, dann morgen Saccochen packen, und dann los!

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