Gestern musste ich früh aus den Federn: um 4.45 klingelte mein Wecker. Egal, mein Biorhythmus ist momentan durch das viele Sonnenlicht und die hellen Nächte sowieso im Eimer. Um 6.50 fuhr der Zug, den ich nicht verpassen wollte. Es gibt nämlich nur einen Zug pro Tag von Gällivare nach Östersund.
Das Inlandsbanan-Personal war sehr freundlich. Ohne Probleme konnte ich mein Fahrrad verladen. Ich musste nicht mal ein Ticket für's Fahrrad kaufen. Oder hatten sie einfach die Ticketkontrolle bei mir vergessen?Dann gab nochmal eine Auswahl vom Schönsten, was Schweden an Wäldern, Sümpfen und Flüssen zu bieten hat: Die Strecke ist wirklich wunderhübsch gelegen und führt an praktisch unberührter Natur vorbei. Einiges habe ich allerdings verpasst; ich musste etwas Schlaf nachholen - und Bäume hatte ich in den letzten Wochen wirklich schon viele gesehen.
Nach rund 14 Stunden Zugfahrt bin ich in Östersund angekommen. Dort erwartete mich Patrik von Couchsurfing.
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